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Projekt des Monats 2016

November 2016

Im landwirtschaftlich geprägten Oldenburger Münsterland hat das regionale Umweltzentrum (RUZ) in Cloppenburg konkrete Handlungsmöglichkeiten für Produzenten und Verbraucher entwickelt, die einen klimaverträglicheren Lebensstil als bisher ermöglichen. Das Umweltzentrum als Teil der katholischen Akademie Stapelfeld hat im Rahmen des Projektes "Nachhaltig und Schmackhaft: Regionalentwicklung, Klimaschutz, Ernährungskultur im Oldenburger Münsterland" einen Ausbau der Naturerlebnisräume am Umweltzentrum durchgeführt. Familien, Kinder, Jugendliche und Schulklassen kamen in den Genuss eigens auf sie zugeschnittener Programme. „Wir wollten mit dem Projekt regionale Identitäten stärken und die Menschen dazu bewegen, saisonale Ressourcen auszuschöpfen“, sagt Zentrumsleiter Bernd Kleyboldt.

Oktober 2016

Nachdem der Heimatverein Apelern 2014 eine ca. 0,9 ha große Streuobstwiese am Pilgerweg „Sigwardsweg“ mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern angelegt hatte, wurde seit letztem Jahr an der Stelle auch ein Umweltbildungskonzept realisiert. Der so entstandene Apfellehrpfad kann seit seiner Eröffnung Anfang Oktober von Besucher- und Seminargruppen genutzt werden. Der Apfelpfad wurde von der Stiftung besonders begrüßt, da er viele Fördergrundsätze der Stiftung auf hohem Niveau erfüllt.

September 2016

Der Solling-Heimatverein Delliehausen hat mit dem Projekt "Wild- und Streuobstwiese" einem wertvollen Beitrag zur ökologischen Aufwertung von Delliehausen geleistet. Streuobstwiesen bieten Lebensräume für eine Vielzahl von bedrohten Arten, wie z.B. für den Steinkauz, den Neuntöter und verschiedene Fledermausarten. Das besondere Engagement des Heimatvereins, der mit seiner Vielzahl an engagierten ehrenamtlichen Mitgliedern dieses Projekt umgesetzt hat, kann hervorgehoben werden.

Juni

Der NABU Oldenburger Land hat mit dem Projekt "Plan Bee" die Lebensbedingungen für Wildbienen in der Stadt Oldenburg aufgewertet. Kooperationspartner waren Bildungsträger wie Kindergärten und Schulen, aber auch Kleingartenvereine, Urban-Gardening-Projekte oder Altenheime. Es wurden gemeinsam heimische Blühpflanzen angepflanzt. Weiterhin wurden Insektenhotels und Nisthilfen angelegt. Dabei dient der Naturgarten der antragstellenden NABU-Gruppe als Anschauungsobjekt, der zum Nachmachen anregen soll. Hierfür wurde der NABU als Projekt des Monats Juni ausgezeichnet.

Mai

Am 03.05.2016 ehrte der Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Karsten Behr, das Projekt „Streuobstwiese Rade“ im Rahmen eines Obstblütenfests als Projekt des Monats Mai, nachdem die Biotopanlage des Vereins „Naturschutz direkt e.V.“ mit 15.200 € gefördert wurde. Der Verein erhielt nun im Zuge der Auszeichnung einen Scheck über 500 €.

Der Verein „Naturschutz direkt“ hat inmitten einer intensiv genutzten Agrarlandschaft in Rade bei Wittingen eine ökologische Insel geschaffen. Auf 4,18 Hektar wurden unter anderem eine Streuobstwiese, eine Blühwiese und Wildschutzhecken angelegt. Hinzu kommen alte Haustierrassen (Schafe, Ziegen, Gänse und Hühner), die auf dem Gelände leben. Die Fläche wurde so gestaltet, um eine früher übliche bäuerliche Randstruktur zu schaffen, wie sie in den Dörfern der Region im Kreis Gifhorn sehr selten geworden ist.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hat das Projekt mit 15.200 Euro gefördert. Zu dem Konzept der Ökoinsel gehört auch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. So steht eine Vielzahl von Ehrenamtlichen bereit für Führungen und Bildungsangebote für Familien, Schulkassen und Senioren.

 

Februar

Am 22.02.2016 ehrte der Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, Karsten Behr, das Projekt „Sohlgleiten im Gohbach bei Specken“ als Projekt des Monats Februar, nachdem die Fließgewässerumgestaltung des NABU Kreisverbandes Verden e.V. mit 12.000 € gefördert wurde. Der NABU-Kreisverband Verden hat ein Teilstück des Gohbachs in Kirchlinteln-Specken naturnah umgestaltet. Die Naturschützer haben in Abstimmung mit dem mit dem Otterzentrum Hankensbüttel grobkörnigen Kies in den Bach eingebracht, damit die Strömung abwechslungsreicher wird und Fischarten wie Bachforelle, Elritze und Bachneunauge Möglichkeiten zum Laichen bekommen (Laichhabitate). Störsteine sollen strömungsberuhigte Zonen für Fische und Kleinstlebewesen schaffen.

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