Sie sind hier: Förderbereiche › Klimaprojekte in Entwicklungsländern

Klimaprojekte in Entwicklungsländern


Klimawerkstatt in Namibia

Zur  Ausbildung  zu sogenannten „Klimascouts“ fanden sich Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Sulingen mit Gleichaltrigen der Namib High School in Swakopmund, Namibia zusammen. In einer „Klimawerkstatt“ lernten  die Jugendlichen den verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und natürlichen Rohstoffen kennen, damit sie die Idee der Klimagerechtigkeit in ihrer jeweiligen Heimat und Lebensumfeldern verbreiten können. Zudem sollen die 20 Klimascouts einen Projekttag an ihrer jeweiligen Schule organisieren. Dabei hilft ihnen eine zweisprachige Broschüre, welche sie in Zusammenarbeit erstellten. Es ist geplant, auch andere Schulen in Niedersachsen und Namibia mit in die Klimawerkstatt einzubeziehen.   

 


Klimotion-Aktion

Der Verein „Partnerschaft Mirantao“ aus Osterhauderfehn lud 2013 fünf Jugendliche aus Bosnien, Südafrika und Brasilien in 30 niedersächsische Schulen ein, um Impulsvorträge zu halten. Diese dienten dem Zweck, niedersächsische Jugendliche zu mehr Engagement für den Klimaschutz zu bewegen. Diese Ideen und Ergebnisse mündeten anschließend in einer großen Klimaschutzkampange an niedersächsischen Schulen.

Die Initiative zu diesem Projekt ging von Schülern aus, die 2012 an einem Klimaseminar in der evangelischen Akademie Loccum teilgenommen hatten.


Solarstrom für Blantyre

Der „Freundeskreis Malawi“, sowie die „Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre“ blicken auf eine erfolgreiche, 50 jährige Beziehung zurück, in der regelmäßig sogenannte Wasserkioske in Blayntre errichtet wurden. Nun wurde der Schwerpunkt auf Bildungseinrichtungen gesetzt. Mit Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung soll das Gemeinschaftshaus in Blantyre eine Bibliothek  sowie ein Computerlabor mit einer Solarstromanlage erhalten. In dem Gebäude wird den jungen Menschen der Umgang mit Medien gezeigt. Dazu kommt, dass die Stromversorgung durch die Solaranlage gesichert wird. Mit einem Teil des Stroms soll außerdem ein Solarkiosk betrieben werden, an dem die Einwohner Handys und dergleichen aufladen können.


Pyrolysekocher und Terra Preta

In Burkina Faso sind umweltschädliche Holzkohle-Öfen keine Seltenheit. Um diese zu ersetzen hat der Verein „Lernen-Helfen-Leben“ Pyrolysekocher in der Hauptstadt Burkina Fasos, Ouagadougou, verteilt. Pyrolyse-Kocher haben keine Rauchentwicklung und werden mit Pellets aus Schilfgras und Ölmandelschalen beheizt. Nach der Verbrennung entsteht pflanzliche Kohle, die in Verbindung mit organischem Hausmüll und sanitären Abfällen zu dem Bodensubstrat Terra Preta verarbeitet werden kann. Auf landwirtschaftlichen Flächen, steigert die Schwarzerde die Bodenfruchtbarkeit und ermöglicht ein erhöhtes Pflanzenwachstum. Ein weiterer Effekt des Projekts ist, dass Handwerker qualifiziert werden, die Pyrolyse-Kocher mit lokalen vorhandenen Mitteln nachzubauen.

 


Umweltbewusstsein im Senegal

Der Freundeskreis Tambacounda förderte in den letzten Jahren Projekte zum Thema Umweltbewusstsein und Klimaschutz im Senegal. So wurde unter anderem eine   Photovoltaik-Anlage auf einem Bildungszentrum  errichtet, welches vom Freundeskreis Tambacounda zur Information und Bildung genutzt wurde. Zudem werden Photovoltaik-Techniker ausgebildet, die das Bestehen der Anlage gewährleisten sollen. Dies soll vor allem das Umweltbewusstsein der Senegalesen schärfen. Auch wurden 1000 Bäume gepflanzt, womit durch starke Öffentlichkeitsarbeit viele Nachahmer gefunden werden sollen, die das Bewusstsein für den Klimaschutz weiter verbreiten. 


Regenwassertanks in Tansania

In dem Dorf Iambi in Tansania wurde 2012 dank des „ Straßenkinder Tansania“ e.V. und mit Hilfe der Bingo-Umweltstiftung eine Regenwassersammelanlage errichtet. Diese dient vor allem dem erleichterten Zugriff auf sauberes Trinkwasser,sie soll aber auch die Mobilisierung, sowie Sensibilisierung der Einwohner im Thema „sparsamer Umgang mit Trinkwasser“ voranbringen. So wird den Dorfbewohnern nicht nur eine Sammelanlage mit 20.000 Liter Fassungsvermögen gestellt, sondern es vermittelt auch anschaulich den Umweltschutz.