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Umwelt

Förderschwerpunkte

Biodiversität
Maßnahmen, die der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt dienen, sind besonders förderungswürdig. Hierbei liegt der Förderschwerpunkt bei den Arten und Lebensraumtypen, die für Niedersachsen eine besondere Bedeutung haben. (Hinweise hierzu finden Sie unter anderem hier.)

 

Natur erleben
Wir freuen uns besonders über Anträge, die den Erholungswert von Natur und Landschaft verbessern und der Naturschutzinformation dienen.

 

Grüne Inseln im Siedlungsraum
Es sollen verstärkt Projekte gefördert werden, durch die in dicht besiedelten Gebieten besondere Maßnahmen für den Naturschutz realisiert werden. Siedlungsbereiche sind zumeist durch einen hohen Grad an Oberflächenversiegelung sowie hohe Abgas- und Staubbelastungen geprägt. Auch werden Sachverhalte aus dem Bereich der Umweltbildung selten an Beispielen von dicht bebauten Stadtlandschaften vermittelt. Diese Projekte können zum Beispiel Vorhaben sein, bei denen Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt (insbesondere durch Anpflanzung einheimischer Pflanzenarten), zur Anpflanzung von natürlichen Staubfiltern und zur Vermittlung besonderer Sachverhalte über die Natur sowie Ökologie im Vordergrund stehen oder der Würdigung besonderer ökologischer Lebensräume dienen. Die Projekte sollen Lebensräume aufwerten und Rückzugsräume in dicht bebauten Gebieten schaffen. (Foto: Wolfgang Ebbinghaus)

 

Kleinräumige Biotopvernetzungen / Schaffung von Biotopverbünden                                                                                                                                                    Eine Vernetzung von Biotopen dient der Sicherung und Schaffung von Lebensgrundlagen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten. Die Stiftung unterstützt deshalb Projekte, durch die ein besonderer Beitrag zur kleinräumigen Biotopvernetzung geleistet wird. Dazu gehören auch Saumbiotope entlang der Wege und Gewässerufer, Feuchtbrachen, Alleen, Wallhecken und Feldgehölze.

 

Kleine Still- und Fließgewässer
Kleine Still- und Fließgewässer stellen einen wertvollen Lebensraum für viele direkt und indirekt ans Wasser gebundene Arten dar. Sie sind in der Landschaft aufgrund von diversen Nutzungskonflikten in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen. Bestehende Gewässer sind auch weiterhin Bedrohungen ausgesetzt. Die Stiftung unterstützt daher Projekte zur Schaffung und Aufwertung von kleinen Still- und Fließgewässern. (Foto: Edgar Sommer)

 

Bienen und Hummeln

Maßnahmen, die der Lebensraumverbesserung und dem ausreichenden Nahrungsangebot für Bienen und Hummeln dienen sowie die Bienenhaltung im Siedlungsbereich sowie in der freien Landschaft.

 

Moorbiotope

Maßnahmen, die der Wiederherstellung (Erstinstandhaltung) des jeweiligen Biotoptyps dienen und insbesondere die Regenerationsfähigkeit des Moores fördern.

 

Streuobstwiesen
Die Anlage und Entwicklung von Streuobstwiesen sowie die Umweltbildung im Zusammenhang mit diesen stellt einen besonderen Förderschwerpunkt der Stiftung dar. Dabei soll vor allem die Anpflanzung von alten Sorten in Hochstamm-Kultur zur Erhöhung der Biodiversität besonders unterstützt werden. Weiterhin sind hier unter anderem zu berücksichtigen: das Anlegen von Lesestein- und Totholzhaufen, Errichtung von Ansitzstangen, Nisthilfen und Insektenhotels sowie die Anlage von Wildblumenwiesen. Weitere Infos hier.

 

Praktischer Naturschutz an Bildungseinrichtungen
Gefördert wird die Anlage von Biotopen auf dem Gelände von Bildungseinrichtungen, die primär dem Zweck des Arterhalts bzw. der Erhöhung der Artenvielfalt sowie der Förderung alter Kultursorten dienen. Die Maßnahmen sind unter Einbindung der Kinder, Schüler und Studenten durchzuführen. Weitere Infos hier.

 

Umweltbildung

Kleinere Projekte der Umweltbildung beinhalten Maßnahmen im schulischen und außerschulischen Bereich, insbesondere mit praktischem Natur- und Umweltbezug unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen.

Größere Projekte der Umweltbildung bilden das BNE-Konzept "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ab. Sie vermitteln die dazugehörigen Gestaltungskompetenzen, dienen primär der direkten praktischen Umsetzung mit Kindern und Jugendlichen, greifen auf vorhandenes Erfahrungswissen zurück, fußen auf einem Umweltbildungskonzept, berücksichtigen bei Schulprojekten die aktuellen Vorgaben der Kerncurricula und werden auf ihre Wirksamkeit hin evaluiert.

 

Die Förderung von Büchern oder Heften ist nur möglich, wenn diese anschließend kostenlos verteilt werden.