Sie sind hier: Förderbereiche › Beispielprojekte des Förderbereiches Entwicklungszusammenarbeit

Beispielprojekte des Förderbereiches Entwicklungszusammenarbeit

Serbisch - Deutscher Jugendumweltmedienaustausch

Jugendliche aus Deutschland recherchieren zusammen mit Jugendlichen aus Serbien, die eine eigene Umweltradiosendung betreuen, zu verschiedenen Umweltthemen. Dabei interviewen sie unter anderem Fachleute, schauen bei verschiedenen Institutionen hinter die Kulissen und besuchen das Umweltministerium. Aus den Rechercheergebnissen produzieren sie Radiobeiträge, die später in Serbien und Hannover gesendet werden.

Die vollständigen Projektunterlagen dazu finden Sie hier.


Bau einer weiterführenden Schule in Kadeba

In einer südwestlichen Region Südsudans soll eine weiterführende Mädchenschule bestehend aus vier Klassenräumen, zwei Lehrerzimmern und einer Sanitäranlage errichtet werden. Vorerst soll für das Gebäude im Bedarfsfall Strom mit einem Generator erzeugt werden. Die Bezahlung der Lehrkäfte und weiterer Mitarbeiter sowie die des Gebäudeunterhaltes wird durch das Bildungsministerium sicher gestellt. Der Schulabschluss an dieser Schule wird anerkannt.

Die vollständigen Projektunterlagen dazu finden Sie hier.


Infrastrukturverbesserung in Station Hill, Südafrika

In der von sehr einkommensschwachen Haushalten bewohnte Siedlung Station Hill in Port Alfred werden die örtliche Schule erweitert, die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Krankenstation gesteigert und eine Regenrückhaltung an 200 Wohnhäusern installiert. Ein aus 25 Bewohnern bestehender Freiwilligenrat wird gemeinsam mit Stadtverwaltung, Projektträger und der Stenden University die Nachhaltigkeit des Projektes überwachen und bei Mängeln entsprechende Forderungen formulieren.


 

Artenvielfalt als Garant für die Ernährungssicherheit

In Südamerika existieren mehrere tausend Kartoffelsorten, über die insbesondere die älteren Bevölkerungsgruppen, häufig indigene Kulturgemeinschaften, ein umfangreiches Wissen zum Thema Anbau und Verarbeitung besitzen.

Die Kenntnis darüber und die Vielfalt sind gefährdet, da die Naturvölker zum einen ihre Lebensgrundlagen verlieren, zum anderen, weil der Bedarf an einem vielfältigen Kartoffel- sortenangebot abnimmt.
Die Anbauförderung der verschiedenen Sorten, die an unterschiedliche Umwelteinflüsse angepasst sind, steigert in einer Region Perus die dortige Ernährungssicherheit.


 

Bienenzucht gegen die Verwüstung von Agrarflächen durch Elefanten

Entlang der landwirtschaftlich genutzten Flächen des tansanischen Dorfes Doma werden Bienenkörbe aufgestellt, um das Durchziehen von Elefantenherden und die daraus resultierende Verwüstung zu verhindern. Zwei Bauerngenossenschaften profitieren nun von reduzierten Ernteverlusten und einem Zusatzeinkommen aus der Honigproduktion, ohne dass die Elefanten Schaden nehmen.

Projektfilm auf YouTube