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Beispielprojekte des Förderbereiches Denkmalpflege

Translozierung eines Krummsparren-Schafstalls

Ein ehemaliger Schafstall, welcher aus durchgängig krumm gewachsenen Baumstämmen errichtet wurde, soll abgebaut und an einem neuen Standort, dem Mitmach- und Erlebnisgarten Hartmannshof, aufgebaut werden. Dort wird das Gebäude eine neue Nutzung erhalten, die eine Dauerfotoausstellung beinhaltet. Der vorgenannte Garten soll die Vielfalt an Kultur- und Nutzpflanzen als Teil des natürlichen Reichtums und Teile der Kulturlandschaft mit ihren Naturräumen und mit ihrer Artenvielfalt darstellen, sodass Besuchern bewusst wird, woher ihr Essen stammt und wie es wächst.

Die vollständigen Projektunterlagen dazu finden Sie hier. 


Sanierung der Galerieholländermühle in Schiffdorf

Die Galerieholländermühle ist schon mehrere Male renoviert und umgebaut worden, seit 1977 wurden diese Reparaturen ehrenamtlich durchgeführt. Im Rahmen des Projektes soll die Mühle so restauriert werden, dass sie regelmäßig im Malhbetrieb vorgeführt werden kann und und die Bausubstanz sowie die Mühlentechnik langfristig ohne weitere Eingriffe erhalten werden können. Durch die Nutzung der Mühle zu Schauzwecken soll nicht nur der langfristige Erhalt der Mühle und ihrer Gerätschaften gewährleistet werden, sondern sie soll zudem auchzu Ausbildungszwecken für Freiwillige Müller(innen) genutzt werden.

Die vollständigen Projektunterlagen dazu finden Sie hier.


Ein niedersächsisches Weltkulturerbe wird erlebbar

In der in Sanierung befindlichen ehemaligen Tischlerei auf dem Gelände der Fagus-Werke wird für das als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragene Industrie-Denkmal ein Besucherinformationszentrum eingerichtet. Hier wird nicht nur die Geschichte des Werkes als innovative Stätte industrieller Produktion vorgestellt, in der die Arbeitsverhältnisse deutlich verbessert waren. Auch die Bauweise, die den Beginn des Bauhausstils bzw. der Neuen Sachlichkeit darstellt und damit richtungsweisend für die moderne Architektur war, wird erlebbar.

Mehr Informationen befinden sich auf der offiziellen Website http://fagus-gropius.com/


Lokales Engagement ermöglicht Zeitreise ins historische bäuerliche Leben

Im Naturschutzgebiet Riddagshausen wird ein denkmalgeschütztes, im 18. Jahrhundert erbautes Fachwerkhaus, zu einem Naturerlebniszentrum mit Ausstellungsflächen umgewandelt und dazu vorab saniert. In einer späteren Projektphase wird ein Anbau errichtet. Letztlich erreicht das Denkmal einen Bauzustand, der dem Bedarf einer öffentlichen Nutzung entspricht, der aber nicht zur nachteiligen Veränderung des Denkmales führt. Es ist eine Nutzungsmöglichkeit gefunden worden, die an die das Gebäude umgebende Natur anknüpft und den Fortbestand des Bauwerkes sichert.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden sie Online http://www.brunottescher-hof.de/


Wassermühle in Karoxbostel

Dank des schlagkräftigen Vereins mit seinen mehr als 300 Mitgliedern und der Unterstützung lokaler Handwerksfirmen, Techniker und Politiker wird das  Gebäude-Ensemble der Wassermühle Karoxbostel aus dem 19. Jahrhundert umfangreich saniert. Die geförderte Dachsanierung ist der erste Schritt, um eine spätere Nutzung als außerschulischen Lernstandort zu gewährleisten.

Ein sehr gutes Tagebuch und viele Bilder vom Baufortschritt finden Sie hier http://wassermühle-karoxbostel.de


Watertoorn Börkum

 

r den auf einer Düne gelegenen Wasserturm wird mit viel Engagement der Vereinsmitglieder eine Museumsnutzung konzipiert. Das Museum soll sowohl die auf einer Insel erschwerte Trinkwassergewinnung behandeln, als auch den Umgang mit der Ressource Wasser sowie Wirkungen von Klimaveränderung. Doch bevor die Ausstellung in dem authentischen Gebäude untergebracht wird, muss das Mauerwerk saniert, Zugbänder und Stahlträger erneuert, Fenster,Türen und Außentreppe überarbeitet und die in der Vergangenheit entfernte Signallaterne am Turmkopf in Originalabmessung neu erstellt. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, am Turmkopf Nisthilfen für Mauersegler anzubringen und für die umgebende Dünenlandschaft ein Konzept zum Erhalt und zur Pflege zu entwickeln. Die örtlichen Naturschutzgruppen werden in die Arbeit eingebunden.

Termine und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link http://www.wasserturm-borkum.de/

©Bild: Dr. Volkmar Rudolf

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